ZUHAUSEALTWERDEN.CH
 

Coronavirus Stand 23.06.2020

 

So können Sie sich schützen (Quelle BAG)         

 

  • Sie können Ihr Zuhause verlassen, solange sie strikt die Hygiene- und Verhaltensregeln befolgen, doch wägen Sie das Risiko einer Ansteckung immer sorgfältig ab. Vermeiden Sie Orte mit hohem Personenaufkommen (zum Beispiel Bahnhöfe, öffentliche Verkehrsmittel) und Stosszeiten (zum Beispiel Einkaufen am Samstag, Pendelverkehr)
  • Vermeiden Sie unnötige Kontakte und halten Sie Abstand zu anderen Personen (mindestens zwei Meter).
  • Lassen Sie wenn möglich eine Freundin, einen Freund oder Nachbarn für Sie einkaufen oder bestellen Sie online oder per Telefon. Sie finden auch Unterstützungsangebote bei verschiedenen Organisationen, über Ihre Gemeinde oder im Internet.  
  • Nutzen Sie für geschäftliche und private Treffen bevorzugt das Telefon, Skype oder ein ähnliches Hilfsmittel.
  • Wenn Sie zum Arzt müssen, fahren Sie mit Ihrem Auto oder Velo oder gehen Sie zu Fuss. Ist das nicht möglich, dann nehmen Sie ein Taxi.


Lassen Sie immer noch für sich einkaufen

Lassen Sie wenn möglich eine Freundin oder einen Nachbarn für Sie einkaufen und die Einkäufe vor die Türe stellen.

Übrigens, man darf sich auch nicht lebensnotwendige Lebensmittel liefern lassen, wie z.B. ein Pack Lieblingsschockolade oder einen Wein. Denn die kleinen Freuden des Alltages verschönern das Leben und machen die Isolation wieder etwas erträglicher.

Jede Gemeinde hat neu auf der eigenen Webseite Hilfsangebote von Freiwilligen aufgeschaltet. Schauen sie rein, es lohnt sich.

Um den Freiwilligen den Einkauf zu bezahlen bietet sich das TWINT System an. Es ist ein neues System, um bargeldlos zu bezahlen.  Sie brauchen hierfür nur ein APP -> www.twint.ch

Hauslieferdienste bieten viele Lebensmittelläden, Metzgereien, Restaurants, Drogerien, Bauerhöfe etc. an. Rufen Sie dem Geschäft Ihrer Wahl an und fragen sie nach möglichem Lieferservice.

Möchten Sie selber einkaufen gehen, schützen Sie sich mit einem Mundschutz. Sie erinnern damit andere Menschen, dass die Distanz zueinander immer noch eingehalten wird. Gehen Sie zu Zeiten einkaufen, wenn wenig Menschen im Geschäft sind. Die Verkäuferinnen können Ihnen hierfür Auskunft geben. Desinfizieren Sie sich nach dem Einkauf die Hände.


Soziale Kontakte pflegen

Pflegen Sie weiterhin soziale Kontakte auf telefonischem oder digitalem Weg. Pro Senectute zeigt auf, wie eine Telefonkette funktioniert und erklärt, wie man Lebensqualität trotz sozialer Distanz erreichen kann.

Lesen Sie nach auf Pro Senectute:  Lebensqualität trotz sozialer Distanz

Bei Begegnen im Freien, z.B. zu einem Kaffe bei einer Nachbarin im Garten, reduzieren Sie die Ansteckungsgefahr -> aber auch hier die nötige Distanz einhalten.


Muskulatur erhalten

Zwangsläufig bewegen Sie sich weniger, weil Ihre Bewegungsfreiheit nun eingeschränkt ist. Die Muskulatur jedoch baut sich rasch ab, wenn Sie sich nicht bewegen. Für die Zukunft ist es nun ganz wichtig, die Muskeln mit täglichem Training zu erhalten.

Zuhause trainieren: Fit von Kopf bis Fuss von Trainingslevel leicht bis Trainingslevel plus auf der Webseite  www.sichergehen.ch





So schützen Sie sich ->  www.bag.admin.ch


Besonders gefährdete Personen:

Besonders für Personen ab 65 Jahren und für alle mit bestehender Vorerkrankung kann das neue Coronavirus gefährlich sein. Sie müssen wir besonders schützen. Mit einer dieser Vorerkrankungen ist man besonders gefährdet:

  • Bluthochdruck
  • Diabetes
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Chronische Atemwegserkrankungen
  • Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen
  • Krebs                                                                                                              (Quelle: BAG)


Krankheitssymptome

Am häufigsten sind Fieber, Husten und Atembeschwerden. Diese Symptome können unterschiedlich schwer sein. Ebenfalls möglich sind Komplikationen, wie eine Lungenentzündung. Einige Erkrankte haben auch Probleme mit der Verdauung oder den Augen (Bindehautentzündung).   (Quelle www.bag.admin.ch)


Was tun bei Krankheitssymptomen

Haben Sie ein oder mehrere Krankheitssymptome wie Husten (meist trocken), Halsschmerzen, Kurzatmigkeit, Fieber, Fiebergefühl, Muskelschmerzen oder plötzlicher Verlust des Geruchs- und/oder Geschmackssinns? Dann rufen Sie sofort Ihre Ärztin/Ihren Arzt oder ein Spital an. Auch am Wochenende. Beschreiben Sie Ihre Symptome und sagen Sie, dass Sie zu den besonders gefährdeten Personen gehören (Quelle www.bag.admin.ch)


Patientenverfügung

Vorausschauend macht es Sinn, wenn Sie sich auch bei voller Gesundheit Gedanken machen, ob Sie im Krankheitsfalle künstlich beatmet oder reanimiert werden möchten. Auch wenn Sie diese Intensive Therapie nicht mehr wünschen, wird man Ihnen im Spital die bestmögliche Therapie geben, um Ihr Leiden zu lindern.

Besprechen Sie diese Entscheidung mit einer Ihnen nahestehenden Person oder mit einer Fachperson.

Schauen Sie doch mal rein -> Patientenverfügung

Kurzpatientenverfügung bei einer Erkrankung am Coronavirus (COVID-19)

Entscheidungshilfe zum Thema Atemnot im Rahmen einer Coronainfektion in PDF